DOZENTEN:
Doris Agotai (Dr. sc. ETH, dipl. Arch. ETH SIA) lehrt als Dozentin für Raumkonzepte in Film und Architektur an der ETH Zürich und forscht im Bereich “Virtual Environments” am Institut für 4D-Technologien, FHNW. Nach Untersuchungen zur Raumwahrnehmung und zur Konktruktion filmischer Räume für die Architekturtheorie (Architekturen in Zelluloid. Der filmische Blick auf den Raum, Bielefeld 2007) und zu Architekturanimationen (Compositing Spaces, HGK Basel) arbeitet sie gegenwärtig im Bereich Virtual Reality und Design Theorie. Doris Agotai ist Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Kulturtheorie und Semiotik.
Bill Drummond (geb 1953) ist ein schottischer Musiker, Schriftsteller und Künstler. Zur Legende wurde er in den späten achtziger Jahren als Mitbegründer der Popband The KLF und ihrem Nachfolger, der Künstlergruppe K Foundation, mit der er im Jahre 1994 eine Million Pfund verbrannte. Er hat mehrere Bücher geschrieben (Das Handbuch. Der schnelle Weg zum Nr.1-Hit, 45, Bad Wisdom) und realisierte mehrere Konzeptkunstprojekte. Drummond wird über sein Chorprojekt The17 sprechen. Für diesen Chor rekrutiert Drummond weltweit immer genau 17 Laiensänger. Dabei gilt es, genaue Regeln zu befolgen: Die Öffentlichkeit ist ausgeschlossen, sämtliche Tonaufnahmen werden anschließend gemeinsam vernichtet.
Georg Lendorff ist ein Zürcher Filmregisseur und Videokünstler. Nach einem Aufenthalt in Hong Kong lebte er von 1995 bis 2007 in London. Er studierte Graphic Design an der ZHdK und Filmregie am London College of Printing. Seit den frühen 90er Jahren kreiert Georg Lendorff regelmäßig Visuals für Oper und Theater. In einer langjährigen Zusammenarbeit mit Autor/Regisseur Igor Bauersima enstanden gefeierte Arbeiten u.a. für das Burgtheater Wien, die Salzburger Festspiele, das Düsseldorfer Schauspielhaus und die Staatsoper Stuttgart.
Iassen Markov, geb. 1980 in Sofia (Bulgarien), arbeitet in den Bereichen Architektur, Kunst und Performance. Er studierte Architektur an der Universität Stuttgart. Zwischen 2006 und 2008 unterrichtete er Architekturtheorie und Entwerfen am IGMA der Universität Stuttgart und an der AA in London. 2008 erhielt er Stipendium für die Akademie Solitude in Stuttgart. Seit Anfang 2009 arbeitet er als Architekt und Creative Director in der Firma 2M Proekt in Bulgarien. Er ist Mitherausgeber von 5 Codes: Architektur, Paranoia und Risiko in Zeiten des Terrors (Birkhäuser 2006, hrsg. von Igmade).
Imanuel Schipper, Schauspieler, Dramaturg, Kurator, Dozent und Forscher an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Imanuel Schipper, geb. 1970 studierte Schauspiel. Arbeitete als Dramaturg, Künstlerischer Direktor und Kurator u.a. am Ballett Frankfurt, Schauspielhaus Hamburg und am Schauspielhaus Zürich u.a. mit William Forsythe, Rimini Protokoll, Luk Perceval, Andreas Kriegenburg, Ruedi Häusermann. Seit 2007 Dozent und Mentor in den MA Theater, MA Transdiziplinarität, MA Design, MAS Scenography (alle ZHdK). Seit 2009 Leiter des Forschungsprojektes (SNF/DORE) „Sehn-Sucht nach Authentizität. Eine kritische Untersuchung von Begriff und Praxis im Kontext zeitgenössischer Inszenierungen“ am Institut Design2context der ZHdK. Daneben weiterhin Tätigkeit als Dramaturg u.a mit Sandra Strunz und Rimini Protokoll.
Michel Zai aka etoy.ZAI is a founder and one of the long term key personalities of the art group etoy. Zai served as etoy CEO from 1996 to 2009. He was involved in the planning and execution of the legendary «digital hijack» (1,5 million search engine users kidnapped in 1996), he coordinated “TOYWAR” (etoy.com domain name and trademark battle in 1999 and 2000), designed six etoy.TANKS (container based etoy.STUDIOS since 1998), developed the concept for etoy.SHARE and currently invests his resources in MISSION ETERNITY – a digital cult of the dead. Zai won international awards such as Prix Ars Electronica, Namics Media Art Award, Telefonica Foundation’s Vida Award for Artificial Life and several grants. His work with etoy has been published by die Gestalten Verlag, M.I.T. Press, Dumont, Tate Publishing and is shown in museums worldwide: i.e. Palais de Tokyo in Paris, Secession Vienna, Kunsthaus St. Gallen, Manifesta 7 in Bolzano, ICC Tokyo or the National Art Museum of China. Since 1996 Zai lectured at universities and institutions such as the M.I.T. Media Lab, HSG St. Gallen, DASARTS and Mediamatic Amsterdam, Gottlieb Duttweiler Institute Zurich, Intercommunication Center ICC Tokyo, the Interactive Institute Stockholm, Fact Liverpool, Tsinghua University Beijing and many international festivals. Zai holds a master’s degree in visual communication from the University of Applied Arts, Vienna. At the age of 18 he started working as anchorman for Swiss National Television, and in 1992 founded HIRN-lein, a controversial telephone entertainment company. Beyond his commitment for etoy, Zai was head of unit and professor at the media & interaction design unit of ECAL (University for Art and Design in Lausanne) from 2003 to 2009. Today he works as a freelance instructor, researcher and consultant for NGOs, universities and corporate clients.


